Grenzübergreifenden Tourismus aktiv und gemeinsam gestalten

Handy mit einer Map

Wie kann der Grenzraum zwischen Deutschland und den Niederlanden noch stärker als gemeinsame Tourismusregion wahrgenommen werden?

Mit dieser Frage beschäftigten sich Vertreter*innen aus Tourismus, Wirtschaft und regionalen Organisationen jetzt beim Treffen des „Netzwerk Tourismus“ der Ems Dollart Region in Bellingwolde.

In der Veranstaltung wurden die Ergebnisse der vorherigen Sitzung in Papenburg konkret aufgegriffen und weiterentwickelt.

Deutlich ist: Das Potenzial für gemeinsame Initiativen ist groß – entscheidend ist die bessere Verknüpfung bestehender Angebote und eine abgestimmte Vermarktung des Grenzraums als zusammenhängendes Reiseziel. In zwei interaktiven Workshops erarbeiteten die Teilnehmenden dazu konkrete Ansätze. Trotz unterschiedlicher Rahmenbedingungen und Prioritäten wurde deutlich, dass es zahlreiche gemeinsame Schnittmengen gibt.

„Der Tourismus bleibt für uns ein wichtiges Thema. Wir wollten mit diesem Veranstaltungsformat den Anspruch unterstreichen, den grenzübergreifenden Tourismus in der Region aktiv und gemeinsam mit den Partner-Organisationen vor Ort zu gestalten“, betont EDR-Geschäftsführer Vincent ten Voorde.

Die Ergebnisse des Treffens sollen in künftige strategische Planungen einfließen und als Grundlage für mögliche gemeinsame Projekte dienen.
Dabei kann auch die Interreg-Förderung aus dem Kleinprojektefonds (KPF) eine Rolle spielen. In Bellingwolde wurden deshalb die Fördermöglichkeiten vorgestellt. Der KPF unterstützt kleinere grenzübergreifende Initiativen finanziell und kann so helfen, weitere Initiativen, Planungen und Projekte im Tourismusbereich auf den Weg zu bringen.