Filmprojekt untersucht die Auswirkungen des Klimawandels in der Grenzregion

Dokumentation „Der Klimawandel kennt keine Grenze“ wird mit Unterstützung aus dem Kleinprojektefonds umgesetzt

Dürre, Überschwemmungen, Unwetter. Die Folgen des Klimawandels waren zuletzt auch in der niederländisch-deutschen Grenzregion immer deutlich spürbarer. Weite Teile der Niederlande liegen unter dem Meeresspiegel. Hier könnten die Auswirkungen noch drastischere Ausmaße annehmen als in anderen Teilen Europas. Doch welche Maßnahmen können vor Ort in der Grenzregion ergriffen werden, um dem Klimawandel entgegenzuwirken?

Mit dieser Frage beschäftigt sich ein niederländisch-deutsches Filmprojekt, das mit EU-Mitteln aus dem Interreg VI-Projekt „Kleinprojektefonds“ (KPF) unterstützt wird. Der KPF-Ausschuss genehmigte das Projekt in seiner jüngsten Sitzung.
Die Dokumentation „Der Klimawandel kennt keine Grenze“ wirft einen Blick auf aktuelle Klima-Initiativen – auch in den Bereichen Landwirtschaft und Straßenverkehr. Die Themen „Erneuerbare Energien“ und Energieeffizienz werden ebenfalls erörtert: Was wird bereits vor Ort unternommen? Was muss künftig noch geschehen? Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden dargestellt. Der Film wird auch analysieren, in welchen Bereichen die grenzübergreifende Zusammenarbeit beim Thema Klimaschutz noch ausgebaut werden kann. Außerdem wird aufgezeigt, welche Menschen und Bereiche des öffentlichen Lebens in der nördlichen Grenzregion besonders vom Klimawandel betroffen sind.
Im Fokus des Filmprojekts stehen insbesondere der Landkreis Emsland und die Provinz Drenthe.
Projektpartner sind die ev1.tv GmbH und RTV Drenthe. Ein niederländisch-deutsches Redaktionsteam ist für die Recherchen im Vorfeld der Produktion verantwortlich. Durch die Zusammenarbeit ist auch gewährleistet, dass der Film bei den Fernsehsendern ems TV und RTV Drenthe ausgestrahlt wird und somit viele Menschen erreicht werden.

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