Im Rahmen der geplanten Einrichtung eines grenzübergreifenden deutsch-niederländischen EDR-Regionetzwerks zur Bekämpfung von Unterwanderungskriminalität fand ein erster Austausch mit deutschen Akteurinnen und Akteuren in der Geschäftsstelle der EDR statt.
Ziel des Treffens war es, eine gemeinsame Grundlage für die künftige Zusammenarbeit zu schaffen. Da sich die Strukturen, Zuständigkeiten und Befugnisse in Deutschland und den Niederlanden teilweise deutlich unterscheiden, stand insbesondere die Vorstellung des niederländischen Ansatzes zum Thema „Ondermijning“ im Mittelpunkt. Dieser beschreibt Formen der Kriminalität, bei denen die Grenzen zwischen legalen und illegalen Strukturen gezielt verwischt und gesellschaftliche sowie wirtschaftliche Systeme unterwandert werden.
An dem Treffen nahmen kommunale Ansprechpartner*innen aus den Landkreisen Leer und Emsland sowie Vertreter*innen der Polizei und weiterer Strafverfolgungsbehörden teil. Vorgestellt wurden zudem die niederländischen Organisationsstrukturen und Möglichkeiten der behördenübergreifenden Zusammenarbeit.
Die Veranstaltung bildet einen wichtigen ersten Schritt für den Aufbau des geplanten EDR-Regionetzwerks. In einem nächsten Schritt ist ein grenzübergreifender Austausch mit niederländischen Partnerinnen und Partnern vorgesehen, um die Zusammenarbeit in der Grenzregion weiter zu stärken und gemeinsame Ansätze zur Bekämpfung von Unterwanderungskriminalität zu entwickeln.

