Viel mehr als ein Reitturnier

Die „Derby Days Bingum“ sind das „EDR-Jugend- und Integrationsturnier“ – dabei steht vor allem die grenzübergreifende Begegnung im Mittelpunkt

Eindrücke von „Derby Days“. Fotos: Antje Jansen

BINGUM – Niederländisch-deutsche Reitturniere haben auf dem Hof der Familie Smidt im Leeraner Ortsteil Bingum eine lange Tradition. An diese Tradition wurde auch in diesem Jahr wieder angeknüpft. Kürzlich fanden dort die „Derby Days Bingum“ statt, die auch als „EDR-Jugend- und Integrationsturnier“ bekannt sind.
Obwohl die Turnier-Organisatoren auch in diesem Jahr wieder mit Wetterkapriolen zu kämpfen hatten, kamen an den drei Turniertagen insgesamt über 2000 Besucher auf den Hof.  Über 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer starteten bei den „Derby Days“.
Sportlicher Höhepunkt war abschließende Springderby mit zahlreichen Teilnehmern niederländischen Startern. In einem spannenden Stechen siegte Taika Kruizenga (PSV Ems-Dollart) mit einem fehlerfreien Ritt in Bestzeit. Platz zwei ging an Sarah Schaper (RSC Norden-Nordsee) vor Andy Kranenburg aus Nienoord.
Doch es ging nicht nur um den sportlichen Wettbewerb – auch dieses Jahr spielte der niederländisch-deutsche Austausch unter den Jugendlichen und Kindern wieder eine wichtige Rolle. Die niederländischen Gäste übernachteten auf dem Hof. Und beim abendlichen Hoffest wurde gemeinsam gefeiert. „Im Lauf der Jahre sind viele Freundschaften entstanden. Auch viele neue Kontakte konnten in diesem Jahr geknüpft werden. Es war ein rundum gelungenes Wochenende“, freut sich Sven Klock, Vorsitzender des Reit- und Fahrvereins Leer-Bingum. Der Verein hatte das Turnier gemeinsam mit dem „HJC Manege“ aus Tolbert organisiert.

Ermöglicht wurde die Organisation der „Derby Days Bingum“ durch die Unterstützung aus dem INTERREG-Projekt „Net(z)werk+“ der Ems Dollart Region (EDR).
Das Projekt wird im Rahmen des INTERREG V A-Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und von den Provinzen Drenthe, Fryslân und Groningen sowie vom Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung kofinanziert. 

Fotos: Antje Jansen

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