Spannende Vorschläge und innovative Ideen – neuformiertes Interreg-Gremium blickt mit Vorfreude auf neue Förderperiode

Der Interreg-Lenkungsausschuss EDR mit dem Vorsitzenden Franz-Josef Sickelmann (vorne rechts)

Im neuen Interreg VI-Programm Deutschland-Nederland sind die weiteren organisatorischen Grundlagen geschaffen worden: In seiner konstituierenden Sitzung wählte der Interreg VI-Lenkungsausschuss für das Gebiet der Ems Dollart Region Franz-Josef Sickelmann zum Vorsitzenden. Der Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung war bereits während der Interreg V-Förderperiode Vorsitzender des Gremiums.

Der Regionale Lenkungsausschuss entscheidet über Förderungen für Projektanträge in den Interreg VI-Prioritäten 3 („Zusammen an einem verbundenen Grenzgebiet arbeiten“) und 4 („Ein bürgernäheres Europa im Grenzgebiet“).

Dem Regionalen Interreg-Lenkungsausschuss gehören unter anderem Vertreter*innen der Landkreise Aurich, Leer und Emsland sowie der niederländischen Provinzen Groningen, Drenthe und Fryslân und der Ems Dollart Region (EDR) an. Darüber hinaus sind dort Vertreter*innen des Niedersächsischen Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung sowie des niederländischen Ministeriums für Wirtschaft und Klima stimmberechtigt. Das Amt für regionale Landesentwicklung Weser‐Ems wird im Lenkungsausschuss durch den Vorsitzenden Franz-Josef Sickelmann repräsentiert.

Über Projekte der Prioritäten 1 („Ein innovativeres Programmgebiet“) und 2 („Ein grüneres Programmgebiet“) wird hingegen im programmweiten Lenkungsausschuss entschieden.

Zur Umsetzung der Ziele des Interreg VI-Programms an der niederländisch-deutschen Grenze wurden fünf zentrale Themenbereiche definiert:

– Energie und Klima

– High Tech Systems und Materials

– Integration, Bildung und Arbeitsmarkt

– Agro und Food

– Health und Care

Die Mitglieder der Lenkungsausschüsse bekamen in den aktuellen Sitzungen einen Einblick in die ersten Projektideen für die neue Förderperiode.

„Uns liegen spannende Vorschläge und Vorhaben vor. Es zeigt sich, dass Projektpartner in unserer Region es immer wieder schaffen, die grenzübergreifende Zusammenarbeit auf vielfältigen Gebieten mit innovativen und frischen Ideen voranzutreiben“, so Ilona Heijen, Geschäftsführerin Interreg/EDR.

In der kommenden Zeit werde es unter anderem darum gehen, dass aus den Ideen und Vorschlägen konkrete Projekte erarbeitet werden.

Doch nicht nur der Ausblick auf das neue Interreg VI-Förderprogramm stand im Blickpunkt des Regionalen Lenkungsausschusses der EDR.

Der Vorsitzende Franz-Josef Sickelmann zeigte sich sehr zufrieden mit der abgelaufenen Interreg V-Förderperiode und bescheinigte dem Regionalen Interreg-Programmmanagement bei der Ems Dollart Region gute Arbeit: „Die Fördermittel aus dem Interreg V-Programm wurden vollständig gebunden. Damit konnten herausragende Initiativen und Projekte gefördert werden, die einen erheblichen Mehrwert für unsere Region darstellen und die niederländische-deutsche Kooperation auf ein neues Level gehoben haben. Das ist vor allem angesichts der Tatsache, dass die Interreg V-Förderperiode durch die Corona-Pandemie stark beeinflusst wurde, keineswegs selbstverständlich. Doch die Programm- und Projektpartner haben die schwierige Situation mit Kreativität und Flexibilität gemeistert.“

Zum Interreg VI-Programm Deutschland-Nederland ist eine Broschüre erschienen, welche die wichtigsten Informationen zusammenfasst. Die Broschüre gibt es hier als pdf-Download:https://interregv.deutschland-nederland.eu/wp-content/uploads/2022/04/Magazine_Interreg_2022.pdf

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