Projekt „H2 Chance“ genehmigt: Grenzübergreifende Kooperation für effizientere Biogasanlagen

BAD NIEUWESCHANS – Der Lenkungsausschusses des INTERREG V A-Programms Deutschland-Nederland hat das Projekt „H2 Chance“ genehmigt. In diesem Projekt geht es um die grenzübergreifende Forschung zur Verbesserung der Klimawirkung und Effizienz von Biogasanlagen mit Unterstützung von Wasserstoff.

Insbesondere soll im Rahmen des Projekts „H2 Chance“ untersucht werden, wie durch den Einsatz von Wasserstoff (H2) der Gärungsprozess der Biogasproduktion effizienter gestaltet werden kann. Letztlich soll dies dazu führen, dass das produzierte Gas eine höhere Qualität (mehr Methan und weniger Kohlenstoffdioxid) hat und es somit einen geringeren Bedarf an Biomasse gibt. Der benötigte Wasserstoff wird in zwei Versuchsanlagen, eine auf deutscher Seite und eine andere auf niederländischer Seite, hergestellt.

Die Untersuchungen zur Entwicklung effizienterer Biogasanlagen spielen eine wichtige Rolle, um die Auswirkungen dieser Anlagen auf das Klima zu reduzieren. Darüber hinaus führen effizientere Biogasanlagen zu einer Verringerung des Rohstoffverbrauchs. Da die Nachfrage nach Rohstoffen und damit auch die Preise zugenommen haben, ist das ebenfalls ein wichtiger Aspekt.

An dem Projekt sind drei deutsche und drei niederländische Partner beteiligt. Federführender Partner ist das „Kompetenzzentrum Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe“ (3N) aus Werlte.
Die drei niederländischen Partner des Projekts sind die Byosis Group BV aus Tynaarlo, Dankers Bio Energy BV aus Borgercompagnie und die Provinz Friesland. Auf deutscher Seite sind die Projekpartner neben „3N“ die B.E.S.GmbH & Co. KG aus Bad Bentheim sowie die dnl-contact GmbH & Co KG, die auch über eine Niederlassung im niederländischen Geesbrug verfügt. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projekts „H2 Chance“ beträgt rund 226.000 Euro.

Das Projekt wird im Rahmen des INTERREG V A-Programms Deutschland-Nederland mit EU-Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), des Niedersächsischen Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionalentwicklung sowie der Provinzen Drenthe, Fryslân, Groningen und Overijssel organisiert.

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