Happy Birthday, EDR!

Die Ems Dollart Region feiert heute (28. Februar 2022) ihren 45. Geburtstag. In einer kleinen Feierstunde mit Pressegespräch blickten die Verantwortlichen zurück auf die vergangenen Jahrzehnte grenzübergreifender Zusammenarbeit – und zeigten die Perspektiven für die Zukunft auf. Mit Blick auf den Krieg in der Ukraine betonten die EDR-Vorsitzenden Matthias Groote und Cora-Yfke Sikkema: „Die Situation zeigt, wie wichtig die Arbeit von Organisationen wie der EDR ist. Wir verbinden über Grenzen hinweg und sorgen für Verständnis und Freundschaft.“ Dass die Ems Dollart Region als Netzwerk fungiere, welches die Menschen zusammenbringt und für Freundschaften sowie Kooperationen sorgt, sei weiterhin eine der Kernaufgaben, betonte der EDR-Geschäftsführer. Dies sei auch Teil der EDR-Strategie, eines Positionspapiers, das die Arbeit der Ems Dollart Region für die kommenden Jahre definiere. Interreg-Geschäftsführerin Ilona Heijen konnte aber auch bestätigen, dass die niederländisch-deutschen Kooperationen weiterhin mit EU-Geldern im Rahmen des Interreg-Förderprogramms unterstützt werden können. Das neue Programm Interreg VI starte voraussichtlich im April und laufe bis 2027. Im Fokus der Förderung stehen unter anderem Themen wie die Energiewende, die Ernährungswirtschaft und die Schaffung eines „grünen Programmgebiets“. „Dass das geschieht, ist ein großer Verdienst der EDR, die sich intensiv für die weitere EU-Förderung an der niederländisch-deutschen Grenze eingesetzt hat“, betonte Matthias Groote. Der EDR-Vorsitzende verwies darauf, dass sich die Zusammenarbeit mit niederländischen Partnern in vielen Bereichen während der Pandemie sogar noch intensiviert habe. „Ich fand es sehr bewegend, wie wir uns hinsichtlich der Bettenkapazität für Corona-Patienten über die Grenze hinweg geholfen haben.“Die stellvertretende EDR-Vorsitzende Cora-Yfke Sikkema konnte ganz aktuelle Neuigkeiten überbringen: Am Montag gab es die Finanzierungszusage vom „Regio Deal Oost-Groningen”. Mit dieser Unterstützung kann eine “EDR-Koordinationsstelle Nachbarsprache” (“EDR Coördinatiepunt Buurtaal!”) geplant werden. Darin sollen die Erfahrungen aus dem erfolgreichen Interreg-Projekt “Frühe Nachbarsprache” einfließen. “Der Grundstein zum Sprachenlernen wird schon früh gelegt. Wir freuen uns, dass wir durch die Finanzierung auch weiterhin in diesem Bereich aktiv sein können. Sprache ist ein Schlüssel für die grenzübergreifende Zusammenarbeit”, so Cora-Yfke Sikkema. Generell werde es auch langfristig viele wichtige Aufgaben geben, welche die EDR in der grenzübergreifenden Zusammenarbeit als Netzwerkzentrum und Lobby-Organisation für die Grenzregion übernehme. “Het is nooit af“, sagte Sikkema auf Niederländisch und betonte: „Wir stehen weiter ein für grenzübergreifende Zusammenarbeit und Freundschaft – also auf zum 50. und 100. Geburtstag!“

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