Über INTERREG

Anfang der 90er Jahre hat die Europäische Union die Gemeinschaftsinitiative INTERREG ins Leben gerufen. Seitdem wird mit dieser Initiative die grenzübergreifende Zusammenarbeit in der Europäischen Union vorangetrieben. INTERREG ist eines der zentralen Instrumente in der europäischen Kohäsionspolitik bzw. Regionalpolitik, mit der die Entwicklungsdifferenzen zwischen den europäischen Regionen gemindert und der ökonomische Zusammenhalt gestärkt werden soll. Zwischen 2007 und 2013 investiert die EU mehr als 8,5 Milliarden Euro für die grenzübergreifende Zusammenarbeit in ganz Europa. Finanziert wird INTERREG durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Das Förderprogramm ist mittlerweile in drei Teile gegliedert:

  • INTERREG A (Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit. Förderfähig sind Regionen, die an Landes- und Seegrenzen liegen. Es existieren zahlreiche unterschiedliche INTERREG A Programmräume; z.B. INTERREG IV A-Programm „Deutschland – Nederland 2007-2013“)
  • INTERREG B (Förderung der transnationalen Zusammenarbeit. Förderfähig sind alle europäischen Regionen. Es existieren 13 geografisch zusammenhängende Programmräume; z.B. INTERREG B-Programm North West Europe.)
  • INTERREG C (Förderung von interregionaler Zusammenarbeit, Kooperationsnetzen und Erfahrungsaustausch. Das gesamte Gebiet der EU ist förderfähig.)

Das INTERREG V-Programm ist im November 2014 von der EU genehmigt.