Grenzüberschreitende Fluchtrouten im Blick

Foto: Bad Nieuweschans Nieuws online

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Bad Nieuweschans – Am Befreiungstag wurde in Bad Nieuweschans, bei der „Noaber“-Brücke, eine Tafel enthüllt, die Aufschluss über die Fluchtrouten zwischen den Niederlanden und Deutschland in der Zeit von 1933 – 1945 gibt. Diese Fluchtrouten wurden vor allem von Menschen, die während des zweiten Weltkriegs politisch verfolgt wurden, genutzt. Den Flüchtlingen wurde bei ihrem Grenzübergang durch die Internationale Roten Hilfe und der KPD Emden geholfen.

Hans Heres, Initiator des Projektes, hielt eine eindrucksvolle Ansprache während der Enthüllung. Er betonte, dass niederländische und deutsche Helfer ihr Leben riskierten und dadurch viele Leben gerettet haben. Die stellvertretende Bürgermeisterin Laura Broekhuizen (Gemeinde Oldambt) und der stellvertretender Bürgermeister Sven Markus (Gemeinde Bunde) sprachen auch bei der Enthüllung der Tafel. Diese Tafel ist eine von drei zusammengehörenden Tafeln, die anderen beiden Tafeln stehen am Buttje Pad in Kanalpolder und beim Fährhafen Petkum.

Die Herstellung, die Errichtung und die Enthüllung wurden im Rahmen des INTERREG V A-Programms „Deutschland-Nederland“ unterstützt. 50% der Fördermittel wurden aus dem Projekt „Net(z)werk+“ der Ems Dollart Region aus den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) für dieses Projekt zur Verfügung gestellt.

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